2025

Ausstellung im Freibad Worringer Platz

Zuerst war angedacht, einen kleinen
Archivraum im „Freibad“ einzurichten.
Dann wurde eine Ausstellung organisiert,
die u.a. mit Arbeiten aus dem Glashaus-
archiv 2005-2012 bestückt ist.

Mir ist vor allem aufgefallen, wie groß
der Raum ist und wie relativ leer er zur
Eröffnung der Ausstellung immer noch war.
Dass viele alte Bestandteile von Mobiliar
noch in diesem Raum vorhanden sind. Dass
es alte Sachen sind.

Die Ausstellung kommt ohne irgendwelche
verkopfte Anschauungen und Konzepte aus.
Schön locker, kann man angucken. Sieht
aus wie ein Gruppenraum, ein Mitmach-Raum.
Oder etwas, das im Aufbau begriffen ist.
Ein Open-Space. Auch die Möbel sind ver-
rutscht, Dinge zum Teil einfach abgestellt.

Abgestellt ist auch ganz passend. Leute
auf dem Worringer Platz, die den Platz
als ihr erweitertes Wohnzimmer begriffen
haben, waren auch wie abgestellt. Wie
Reisende, die liegengeblieben sind.

Hier fragt man sich, wie sind die Dinge
verteilt? Es wirkt halb gewollt, halb lässig.
Aber warum soll das nicht Teil der Kunst sein?

Das Glashausgerüst ist natürlich ein Begriff –
und das ist ganz schön hier reingestellt worden.

Das hier sind unsere Künstler. Das sind die
Entdeckungen des Platzes. Ergebnisse der
sozialen Skulptur.